- 12.06.2026
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Was die Schweiz von Afrika lernen kann
Afrika steht angesichts der weltweiten Tabakepidemie an einem Scheideweg. Mit der jüngsten Bevölkerung der Welt, rasch wachsenden digitalen Märkten und steigendem Fokus der Tabakindustrie auf Länder mit weniger Regulierung besteht die Gefahr, zum nächsten Wachstumsmarkt für Tabak- und Nikotinhersteller zu werden. Was tun? Dieser Beitrag vereint zwei sich ergänzende Perspektiven, wie eine sinnvolle, von Jugendlichen geleitete Tabakkontrolle in der Praxis aussieht.
Zunächst wird die konkrete Arbeit von Y-ACT (Youth in Action) beleuchtet. Diese reicht von Advocacy-Schulungen und nationaler Mobilisierung bis hin zu regionalem und globalem politischem Engagement, um zu veranschaulichen, wie Führung durch junge Menschen zu greifbaren, realen Auswirkungen führt. Sie sind eine der bislang grössten ungenutzten Kräfte des Kontinents für Prävention und Wandel. Anschliessend folgt ein ausführliches Interview mit Winnie Olwal, einer führenden Stimme im Bereich der jugendgeführten Gesundheitsförderung in Afrika. Sie reflektiert darüber, warum eine Führung durch Junge unerlässlich ist, um zu verhindern, dass sich in Afrika die Versäumnisse im Gesundheitswesen wiederholen, die anderswo zu beobachten waren.
Diese Perspektiven vereint eine einfache, aber dringliche Botschaft: Von Jugendlichen getragene Interessenvertretung ist nicht nur symbolisch – sie ist von strategischer Bedeutung. Ob in Afrika, in der Schweiz oder anderswo: Die Förderung junger Führungskräfte ist heute unerlässlich, um glaubwürdige, wirksame und zukunftsorientierte Maßnahmen zur Tabakkontrolle zu entwickeln.
Wenig Einfluss in Politikgestaltung
Bislang wurden junge Menschen weitgehend als passive Konsumenten von Gesundheitsdienstleistungen betrachtet – anstelle von aktiven, politischen Akteuren. Dabei zeigen Erfahrungen der 2017 gegründeten Y-ACT aus ganz Afrika, dass junge Menschen, wenn sie über die richtigen Instrumente, das nötige Wissen und die passenden Plattformen verfügen, einiges bewegen können: Die Narrative der Industrie hinterfragen, politische Agenden beeinflussen und Entscheidungsträger zur Rechenschaft ziehen – und zwar auf eine Weise, die mit traditioneller Interessenvertretung allein nicht möglich ist.
Diese Erkenntnis ist nicht nur für Länder mit niedrigem und mittlerem Einkommen relevant. Sie sollte auch als Inspirationsquelle für Länder mit hohem Einkommen wie die Schweiz dienen, wo die Beteiligung junger Menschen an der Politikgestaltung im Bereich der Tabakkontrolle de facto begrenzt, fragmentiert oder weitgehend symbolisch ist. Das von afrikanischen Jugendlichen geleitete Modell der Interessenvertretung zeigt, dass eine sinnvolle Einbindung keine Frage der Ressourcen ist, sondern des politischen Willens, des Vertrauens und der Machtteilung. Länder wie die Schweiz können viel von diesen Ansätzen lernen – gerade in einer Zeit, in der neue Nikotinprodukte wie E-Zigaretten auf junge Menschen in allen Regionen abzielen.
Y-ACT weist einen Weg
Die in 21 afrikanischen Ländern tätige Y-ACT bietet Jugendaktivisten und von Jugendlichen geführten Organisationen Schulungen, Mentoring sowie Hilfe zur Stärkung ihrer Kapazitäten an. Seit 2020 haben über 1‘000 junge Aktivisten aus ganz Afrika, unter anderem aus den Pionierländern Sambia, Südafrika und Sierra Leone, diese digital konzipierte Ausbildung durchlaufen. Sie vermittelt ihnen die nötigen Fähigkeiten, um in ihren Ländern für Veränderungen einzutreten.
Von Jugendlichen angeführte Lobbyarbeit für ein tabakfreies Afrika
In einer Zeit, in der viele afrikanische Länder mit einem steigenden Tabakkonsum unter Jugendlichen konfrontiert sind, ist die Rolle junger Menschen bei der Gestaltung der Gesundheitspolitik wichtiger denn je. Durch Y-ACT sind Afrikas Jugendliche nicht nur Beobachter, sondern aktive Gestalter des Wandels.
Die Tabakindustrie, die sich der sich wandelnden globalen Märkte sehr wohl bewusst ist, richtet sich zunehmend an junge Menschen und nutzt aggressives Marketing, soziale Medien und Influencer-Kampagnen, um eine neue Generation von Kunden zu gewinnen.
Wenn Präventionsbemühungen jetzt scheitern, läuft Afrika Gefahr, zum nächsten Epizentrum der durch Tabak verursachten Krankheitslast zu werden. Schlimmer noch: Viele junge Menschen könnten aufwachsen, ohne ein Mitspracherecht bei den politischen Entscheidungen zu haben, die ihr Leben prägen. Deshalb ist von Jugendlichen geleitetes Engagement nicht nur wichtig, sondern unverzichtbar.
Von Ausbildung zur Umsetzung: Advocacy-Schulungen & Kapazitätsaufbau
Im Jahr 2020 startete Y-ACT den ersten speziell auf afrikanische Jugendliche zugeschnittenen Advocacy-Lehrplan, der über die E-Learning-Plattform von Amref und eine mobile App bereitgestellt wird. Damit bleibt er auch für all jene zugänglich, die aus der Ferne arbeiten. Über 1‘000 junge Aktivisten aus ganz Afrika haben sich dafür angemeldet. Der Kurs behandelt strategische Interessenvertretung sowie Monitoring und Evaluierung und vermittelt Jugendlichen die Fähigkeiten, die sie benötigen, um in ihren Ländern für Veränderungen einzutreten.
Förderung der Interessenvertretung für Tabakkontrolle
Die Initiative zur Tabakkontrolle begann mit einem Schwerpunkt auf Sambia, Südafrika und Sierra Leone. Dabei wurden von Jugendlichen geführte Organisationen und regionale Netzwerke mobilisiert, um evidenzbasierte Interessenvertretung, gesellschaftliches Engagement und politische Massnahmen voranzutreiben.
In Sambia beispielsweise haben über 350 junge Menschen Interessengruppen aktiv einbezogen und die Öffentlichkeit für die dringende Notwendigkeit einer umfassenden Gesetzgebung zur Tabakkontrolle sensibilisiert.
In Südafrika wurden im Rahmen ihrer Arbeit gegen die Ausrichtung der Tabakindustrie auf Jugendliche Kampagnen zum Weltnichtrauchertag, Schulbesuche, Gemeindedialoge und digitale Advocacy-Massnahmen organisiert. Dies immer mit dem Ziel, junge Menschen über Gesundheitsrisiken, Passivrauchen und Manipulationstaktiken der Industrie aufzuklären.
Von Jugendlichen geleitete Interessenvertretung für ein tabakfreies Afrika
Interview mit Winnie Olwal, Amref Health Africa Program Manager
Persönlicher Werdegang und Motivation
Winnie, was hat Dich persönlich motiviert, sich für die Tabakkontrolle zu engagieren und mit jungen Menschen in ganz Afrika zu arbeiten?
Meine Motivation, mich für die Tabakkontrolle einzusetzen, wurzelt in meinem umfassenden Engagement für öffentliche Gesundheit, soziale Gerechtigkeit und politische Interessenvertretung, bei der diejenigen im Mittelpunkt stehen, die am stärksten betroffen sind, aber in Entscheidungsprozessen am wenigsten vertreten sind. In ganz Afrika werden junge Menschen aggressiv von der Tabak- und Nikotinindustrie ins Visier genommen, obwohl sie die langfristigen gesundheitlichen, sozialen und wirtschaftlichen Folgen tragen. Die Arbeit mit jungen Menschen hat mir gezeigt, dass sie, wenn sie über das richtige Wissen, die richtigen Fähigkeiten und Plattformen verfügen, zu starken Fürsprechern werden, die in der Lage sind, Narrative zu verändern und die Politik zu beeinflussen. Die Tabakkontrolle wurde daher zu einer natürlichen Schnittstelle meiner Arbeit in der Jugendförderung und der gesundheitlichen Chancengleichheit, wo der Schutz junger Menschen heute direkt gesündere, widerstandsfähigere Gesellschaften von morgen prägt.
Warum war es Dir wichtig, dass Y-ACT wirklich jugendgeführt ist, anstatt nur jugendorientiert?
Ein von Jugendlichen geleitetes Modell stellt sicher, dass junge Menschen nicht nur präsent sind, sondern Agenden, Strategien und Lösungen auf der Grundlage ihrer gelebten Realitäten aktiv mitgestalten. Dieser Ansatz fördert Eigenverantwortung, Rechenschaftspflicht und langfristige Führungsqualitäten innerhalb der Bewegung und hinterfragt gleichzeitig traditionelle Machtverhältnisse in der Gesundheitspolitik. Durch die Jugendführung geht Y-ACT über symbolisches Engagement hinaus und schafft eine Pipeline informierter, glaubwürdiger und selbstbewusster junger Führungskräfte, die die Bemühungen zur Tabakkontrolle weit über einzelne Projekte oder globale Treffen hinaus aufrechterhalten können.
Warum Führung durch Jugendliche heute wichtig ist
In Deinem Artikel warnst Du davor, dass Afrika Gefahr läuft, das nächste Epizentrum tabakbedingter Krankheiten zu werden. Warum ist dieses Risiko heute so real?
Dieses Risiko ist real, weil Afrika an der Schnittstelle zwischen einer schnell wachsenden jugendlichen Bevölkerung, einer schwachen oder uneinheitlichen Durchsetzung von Tabakkontrollmassnahmen und einer aggressiven Expansion der Tabakindustrie steht, während sich die Märkte in Ländern mit hohem Einkommen verengen. Zwar verfügen viele afrikanische Länder auf dem Papier über strenge Gesetze, doch Lücken bei der Umsetzung – insbesondere in Bezug auf Besteuerung, Werbeverbote und den Schutz vor Einmischung der Industrie – schaffen einen fruchtbaren Boden für das Gedeihen von Tabak und neuen Nikotinprodukten. Wenn jetzt gezielte Investitionen in Prävention und jugendzentrierte politische Massnahme ausbleiben, läuft der Kontinent Gefahr, die anderswo erlebten Versäumnisse im Bereich der öffentlichen Gesundheit zu wiederholen, allerdings in einem viel grösseren demografischen Massstab.
Wie spricht die Tabakindustrie junge Menschen in Afrika gezielt an, insbesondere durch digitales Marketing und Influencer?
Die Tabakindustrie nutzt zunehmend digitale Plattformen, die bei jungen Menschen beliebt sind, und setzt soziale Medien, Lifestyle-Branding, Musik, Mode und Influencer-Kultur ein, um den Tabak- und Nikotinkonsum zu normalisieren und gar zu glorifizieren. Dieses Marketing ist oft subtil und algorithmengesteuert, was es schwierig macht, es zu regulieren, und es leicht ermöglicht, es als persönliche Entscheidung oder Unterhaltung statt als Werbung zu tarnen.
Was geht Deiner Meinung nach verloren, wenn junge Menschen von der Gestaltung der Gesundheitspolitik ausgeschlossen werden?
Wenn junge Menschen von der Gestaltung der Gesundheitspolitik ausgeschlossen werden, verlieren politische Massnahmen an Relevanz, Glaubwürdigkeit und langfristiger Wirkung. Junge Menschen bringen eigene Erfahrungen, Innovation und Einblicke in neue Trends mit, insbesondere im digitalen Raum. Ihr Ausschluss führt zu weniger bedarfsgerechten Massnahmen und schwächt die Eigenverantwortung, Rechenschaftspflicht und Nachhaltigkeit von Bemühungen im Bereich der öffentlichen Gesundheit.
Von der Schulung zum Handeln
Y-ACT hat den ersten Advocacy-Lehrplan lanciert, der speziell für afrikanische Jugendliche konzipiert wurde. Welche Lücke sollte dieses Programm schliessen?
Der Lehrplan wurde entwickelt, um dem Mangel an kontextspezifischen, zugänglichen und praktischen Advocacy-Schulungen für afrikanische Jugendliche im Bereich der Tabakkontrolle entgegenzuwirken. Bestehende Ressourcen waren oft global ausgerichtet, technisch orientiert und losgelöst von der Lebensrealität junger Menschen, was ihre Fähigkeit einschränkte, sich sinnvoll in politischen Räumen zu engagieren.
Welche Schlüsselkompetenzen vermittelt der Lehrplan jungen Aktivisten, um Politik und Entscheidungsträger wirksam zu beeinflussen?
Der Lehrplan vermittelt jungen Aktivisten Fachwissen zu Tabakkontrollpolitik, Einflussnahme der Tabakindustrie und Besteuerung sowie praktische Fähigkeiten in den Bereichen Advocacy-Strategie, Politikanalyse, evidenzbasierte Kommunikation, Koalitionsbildung und Zusammenarbeit mit Entscheidungsträgern.
Warum war die digitale Zugänglichkeit – über eine Online-Plattform und eine mobile App – eine strategische Entscheidung?
Die digitale Zugänglichkeit ermöglicht es dem Lehrplan, junge Menschen in verschiedenen Regionen zu erreichen, einschliesslich derer mit eingeschränktem Zugang zu Schulungen vor Ort, und erlaubt gleichzeitig kontinuierliches Lernen, den Austausch unter Gleichaltrigen und ein nachhaltiges Engagement über einzelne Veranstaltungen oder Treffen hinaus.
Konkrete Massnahmen und Wirkung
In Ländern wie Sambia und Südafrika haben sich Hunderte junger Menschen mobilisiert. Was ist der Grund, weshalb die Mobilisierung der Jugend zu echtem politischem Einfluss führt?
Die Mobilisierung der Jugend führt zu politischem Einfluss, wenn sie durch fachliche Kompetenz, klare Advocacy-Strategien und ein nachhaltiges Engagement in politischen Prozessen gestützt wird. Wenn junge Aktivisten organisiert, evidenzbasiert und mit Entscheidungsgremien wie parlamentarischen Prozessen, Regierungskonsultationen und nationalen Delegationen vernetzt sind, wird ihre kollektive Stimme glaubwürdig und schwer zu ignorieren.
Kannst Du ein konkretes Beispiel nennen, bei dem das Engagement junger Menschen zu greifbaren Veränderungen oder politischer Aufmerksamkeit auf höchster Ebene geführt hat?
Ein klares Beispiel hierfür ist das Treffen des Southern Africa Youth Forum, bei dem die von Y-ACT unterstützten jungen Aktivisten aus der gesamten SADC-Region direkt mit regionalen Entscheidungsträgern in Kontakt traten. Als Ergebnis dieses nachhaltigen Engagements junger Menschen nahm das SADC-Parlamentsforum die Tabakkontrolle als vorrangiges Thema auf und genehmigte die Entwicklung eines Mustergesetzes zur Tabakkontrolle für die SADC-Region. Dies war ein bedeutender politischer Meilenstein und zeigte, wie organisierte, fachlich gut gerüstete Jugendarbeit regionale Gesetzgebungsagenden beeinflussen und die Tabakkontrolle auf die höchste politische Ebene heben kann.
Abgesehen von den Zahlen: Wie beurteilst Du die tatsächliche Wirkung von Y-ACT vor Ort?
Über die reinen Teilnahmekennzahlen hinaus spiegelt sich die Wirkung von Y-ACT in der Qualität der Jugendführung, der Stärke der Advocacy-Koalitionen und der Fähigkeit junger Menschen wider, ihr Engagement langfristig aufrechtzuerhalten. Wir bewerten die Wirkung anhand von Veränderungen in Bezug auf Selbstvertrauen, fachliche Kompetenz, Zugang zu politischen Entscheidungsprozessen und dem Ausmass, in dem junge Menschen von Institutionen als legitime Partner bei Entscheidungen zur Tabakkontrolle anerkannt werden.
Stimmen der Jugend auf der globalen Bühne
Warum war es wichtig, dass afrikanische Jugendliche auf globalen Foren wie der WCTC 2025 und der COP11 sichtbar waren und Gehör fanden?
Es war wichtig, weil afrikanische Jugendliche zu den von der Tabakepidemie Betroffenen gehören und in globalen Entscheidungsprozessen oft unterrepräsentiert sind. Die Sichtbarkeit auf diesen Foren stellt sicher, dass ihre Perspektiven, Prioritäten und Lösungen, die in den lokalen Realitäten verwurzelt sind, die internationale Politik prägen, die Rechenschaftspflicht stärken und signalisieren, dass Jugendliche wichtige Partner bei der weltweiten Förderung der Tabakkontrolle sind.
Was bedeutete es für Dich, dass Y-ACT die Abschlusserklärung der Jugend auf der COP11 verlas?
Das Verlesen der Abschlusserklärung der Jugend war ein eindrucksvoller Moment der Anerkennung für die Führungsrolle afrikanischer Jugendlicher. Es signalisierte, dass junge Menschen nicht nur Teilnehmer, sondern einflussreiche Mitgestalter globaler Agenden zur Tabakkontrolle sind. Für mich persönlich war es eine Bestätigung des Ansatzes von Y-ACT für jugendgeführte Interessenvertretung und eine Erinnerung daran, wie wichtig es ist, jungen Stimmen Gehör zu verschaffen, um politische Veränderungen voranzutreiben und Entscheidungsträger zur Rechenschaft zu ziehen.
Blick in die Zukunft: Herausforderungen und Vision
Angesichts der sich weiterentwickelnden Tabakindustrie: Was sind Deiner Meinung nach die grössten neuen Herausforderungen für die Tabakkontrolle in Afrika?
Gesetze und den Schutz gefährdeter Bevölkerungsgruppen, einschliesslich der Jugend. Zu den grössten neuen Herausforderungen zählen das rasante Wachstum neuer Nikotinprodukte, aggressives digitales Marketing, das sich an junge Menschen richtet, sowie raffinierte Eingriffe der Industrie, die Regulierungslücken ausnutzen. Diese Trends machen es für Regierungen zunehmend schwieriger, Schritt zu halten, insbesondere bei der Durchsetzung bestehender
Wie plant Y-ACT, die Führungsrolle der Jugend in der Tabakkontrolle in den kommenden Jahren auszubauen und zu stärken?
Y-ACT plant eine Ausweitung durch die Erweiterung seines Advocacy-Lehrplans, die Verbesserung der digitalen Zugänglichkeit und die Förderung regionaler Jugendnetzwerke, die Wissen und Strategien austauschen. Wir werden weiterhin technische Kapazitäten aufbauen, aufstrebende Führungskräfte betreuen und strukturierte Wege schaffen, damit junge Menschen sich sinnvoll in nationale, regionale und globale politische Prozesse einbringen können, um so Nachhaltigkeit und einen wachsenden Pool an informierten Jugendaktivisten zu gewährleisten.
Zum Schluss: Welche Botschaft möchtest Du politischen Entscheidungsträgern und Geldgebern vermitteln, warum es gerade jetzt unerlässlich ist, in die Jugendführung zu investieren und ihr zu vertrauen?
Junge Menschen sind überproportional stark vom Tabakkonsum betroffen und befinden sich in einer einzigartigen Position, um innovative, kontextbezogene Lösungen voranzutreiben. Die Unterstützung und das Vertrauen in die Jugend stellen sicher, dass politische Massnahmen fundiert sind, die Interessenvertretung nachhaltig betrieben wird und die nächste Generation von Führungskräften darauf vorbereitet ist, die öffentliche Gesundheit zu schützen. Jugendführung verwandelt Partizipation in Eigenverantwortung und macht die Bemühungen zur Tabakkontrolle effektiver, verantwortungsbewusster und nachhaltiger.