News
- 28.11.2025
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Schweiz hinkt bei Tabakwarnhinweisen der restlichen Welt ein Jahrzehnt hinter
Die Verpackungen von Tabakprodukten gehören zu den wirkungsvollsten Marketinginstrumenten der Branche – kleine mobile Werbetafeln, die Raucher:innen überallhin begleiten. Nachdem traditionelle Werbung im Fernsehen, auf Plakatflächen und im Sportsponsoring verboten wurde, verlagerten Tabakkonzerne ihre Kreativität und Budgets auf die Verpackung selbst und machten sie zu einem verführerischen Medium für Markeninszenierung, soziale Aufwertung und die Verharmlosung von Risiken.
Mehr erfahren- 27.11.2025
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Der Bundesrat empfiehlt die Ratifikation des WHO-Rahmenübereinkommens über die Tabakkontrolle (FCTC)
Der Bundesrat hat sich heute für die Annahme der parlamentarischen Motion ausgesprochen, welche endlich die Ratifikation des WHO-Rahmenübereinkommens über die Tabakkontrolle (FCTC) durch die Schweiz verlangt.
Mehr erfahren- 14.11.2025
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Gesundheitsfachleute fordern Ratifikation der WHO-Rahmenkonvention über die Tabakkontrolle
Schweizer Gesundheitsfachleute und Expert:innen rufen Bundesrat und Parlament in einem offenen Brief dazu auf, die WHO-Rahmenkonvention über die Tabakkontrolle unverzüglich zu ratifizieren. Mehr als 20 Jahre nach deren Unterzeichnung bleibt die Schweiz eines der wenigen Länder, welches dieses Vertragspaket noch nicht ratifiziert hat.
Mehr erfahren- 11.11.2025
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Globaler Tabaklobby-Index: Schweiz bleibt Schlusslicht Europas
Die Schweiz ist und bleibt ein Paradies für die Tabaklobby: Im neuen globalen Tabaklobby-Index belegt sie erneut den zweitletzten Platz von 100 Ländern – nur ein Land schneidet noch schlechter ab. Der Bericht zeigt, wie stark die Tabakindustrie hierzulande weiterhin Einfluss auf die Politik nimmt.
Mehr erfahren- 16.10.2025
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Italienische Wettbewerbsbehörde untersucht Philip Morris wegen irreführender «rauchfreier» Werbung
Die italienische Wettbewerbsbehörde (AGCM) hat am 15. Oktober eine Untersuchung gegen Philip Morris Italia eröffnet, die italienische Tochtergesellschaft des in Lausanne ansässigen Tabakkonzerns. Das Unternehmen steht im Verdacht, irreführende Geschäftspraktiken angewendet zu haben, insbesondere durch die Verwendung von Begriffen wie «rauchfrei» oder «eine rauchfreie Zukunft» bei der Bewerbung seiner erhitzten Tabakprodukte und E-Zigaretten.
Mehr erfahren- 01.10.2025
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Das Tabakproduktegesetz ein Jahr später: ein Scheitern mit Ansage!
Am 1. Oktober 2024 trat das neue Bundesgesetz über Tabakprodukte (TabPG) in Kraft. Dieses Inkrafttreten markierte den Teil- Abschluss eines langen und schmerzhaften parlamentarischen Prozesses, der über zehn Jahre dauerte und in Verlauf dessen ein erster Gesetzesentwurf an den Bundesrat zurückgewiesen wurde. Der schlussendlich verabschiedete Text bleibt jedoch äusserst enttäuschend, da er nur wenige echte Fortschritte im Vergleich zu bereits kantonal geregelten Bestimmungen bringt.
Mehr erfahren- 11.09.2025
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Schweizer Gesundheits- und Suchtpräventionsorganisationen warnen: Tabakerhitzer sind keine harmlose Alternative
Bern (Schweiz) – Mit einem gemeinsam erarbeiteten Positionspapier zu Tabakprodukten zum Erhitzen (HTP, Heated Tobacco Products) fordern Schweizer Gesundheits- und Suchtorganisationen die Politik auf, Kinder und Jugendliche konsequent vor den Produkten der Tabakindustrie zu schützen. HTP sind gesundheitsschädlich und vergleichbar abhängig machend wie herkömmliche Zigaretten und müssen deshalb denselben gesetzlichen Regelungen unterstellt werden.
Mehr erfahren- 09.09.2025
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Gesundheitspolitik: Polen verbietet aromatisierte Tabakerhitzer und plant Steuererhöhung
Polen hat ein neues Gesetz verabschiedet, das den Verkauf von aromatisierten Tabakerhitzern (HTP, von Heated Tobacco Products) verbietet und macht damit einen wichtigen Schritt gegen den Tabakkonsum im Land.
Mehr erfahren- 08.09.2025
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Rauchen am Bahnhof: Die SBB zieht die Schraube an
Die SBB will das geltende Rauchverbot besser durchsetzen. Dazu testet sie seit dem Sommer in fünf Bahnhöfen ein Pilotverfahren: In Solothurn, Biel, Burgdorf, La Chaux-de-Fonds und Zürich Hardbrücke wurden verstärkte Plakatbotschaften aufgestellt und Aschenbecher entfernt oder verschraubt. Das Ziel ist klar: Das Rauch- und Vape-Verbot auf Perrons soll sichtbarer gemacht und besser durchgesetzt werden.
Mehr erfahren- 07.09.2025
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Genfer Verhandlungen über die Plastikverschmutzung: Lieber kein Abkommen als ein schlechtes Abkommen!
Vom 5. bis 15. August 2025 fand in Genf der zweite Teil der fünften Sitzung des zwischenstaatlichen Verhandlungskomitees (INC 5.2) zur Ausarbeitung eines weltweit rechtsverbindlichen Abkommens gegen die Plastikverschmutzung statt.
Mehr erfahren- 05.08.2025
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UNO soll Zigarettenfilter verbieten – Schweizer NGOs machen Druck
(Bern/ Genf) - Im August 2025 treffen sich Staaten aus aller Welt in Genf, um bei der zweiten Sitzung der fünften Verhandlungsrunde (INC-5.2) einen internationalen Vertrag gegen Plastikverschmutzung auszuarbeiten. Nach schwierigen Debatten im November 2024 in Busan, Südkorea, soll dieses Treffen einen endgültigen Vertragstext hervorbringen. Ein oft übersehener, aber gewaltiger Teil dieses Problems: Zigarettenstummel. Die hier unterzeichnenden Organisationen fordern hiermit ein Verbot von umweltschädlichen Zigarettenfiltern.
Mehr erfahren- 23.07.2025
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PATHS-Umfrage
Die PATHS-Umfrage („Perspectives, Attitudes, and behaviours Towards Health and Smoking (PATHS)“) ist Teil eines Forschungsprojekts zu Gesundheit, Rauchen und Migration in der Schweiz.
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