AT Schweiz fordert rauchfreie Olympische Winterspiele 2038

Stellungnahme zur Vernehmlassung: Klares Konzept für tabakfreie Spiele gefordert

Die Arbeitsgemeinschaft Tabakprävention Schweiz (AT Schweiz) hat im Rahmen der Vernehmlassung zum Bundesbeschluss über die Olympischen und Paralympischen Winterspiele 2038 eine klare Forderung eingereicht: Die Schweiz soll ein umfassendes Konzept für «Rauchfreie Spiele» entwickeln – über die Bestimmungen des bestehenden Rechts hinaus.

Das geforderte Konzept soll sämtliche Tabak- und Nikotinprodukte ohne Ausnahme einschliessen, den Schutz von Kindern und Jugendlichen ins Zentrum stellen und den ökologischen Aspekt ansprechen: Zigarettenstummel gehören zu den häufigsten Abfallquellen weltweit.

Die Kandidatur für 2038 bietet der Schweiz eine einmalige Chance. Als europäisches Schlusslicht in der Tabakprävention – die WHO-Rahmenkonvention wurde bis heute nicht ratifiziert – kann das Land mit rauchfreien Spielen ein zeitgemässes Signal setzen. Internationale Vorbilder wie Tokio 2020 und Paris 2024 zeigen: Grossanlässe können Impulsgeber für dauerhafte gesellschaftliche Normen sein.

AT Schweiz fordert Spiele, die eine klare Haltung gegen die gesundheitlichen, sozialen und ökologischen Folgen des Tabakkonsums verkörpern – als nachhaltiges Zeichen für kommende Generationen.

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