Erste nationale Plattform zur Passivrauchbelastung

Passivesmoke.ch: verstehen, kommunizieren und handeln. Passivrauchen – oder Passivdampfen – in Wohnungen und gemeinsam genutzten Räumen ist für viele Menschen in der Schweiz Realität. Ob von Nachbarinnen und Nachbarn, aus gemeinsamen Bereichen oder aus nahegelegenen öffentlichen Räumen: Rauch kann in Wohnräume eindringen und zu Spannungen, Beschwerden und gesundheitlichen Sorgen führen.

In solchen Situationen ist es oft schwierig zu wissen, wie man reagieren soll. An wen kann man sich wenden? Welche Massnahmen können ergriffen werden? Welche Rechte hat man? Und vor allem: Wie spricht man das Thema an, ohne die Situation zu verschlimmern?

AT Schweiz erhält – wie andere Organisationen im Bereich der Tabakprävention – regelmässig Anfragen von Betroffenen, die sich oft hilflos fühlen. Um besser informiert auf diese Situationen einzugehen und konkrete Unterstützung zu bieten, lanciert AT Schweiz die erste nationale Plattform zum Thema Passivrauch: www.passivesmoke.ch. Sie ist in den vier Landessprachen verfügbar: Deutsch, Französisch, Italienisch und Rätoromanisch.

Ein konkretes Werkzeug für den Alltag

Die Plattform steht allen offen und bietet verlässliche Informationen sowie praktische Tipps zum Umgang mit Passivrauch im Alltag.

Sie ermöglicht insbesondere:

  • die gesundheitlichen Auswirkungen von Passivrauch und Passivdampf besser zu verstehen
  • um herauszufinden, wie Rauch in Wohnungen eindringt (Fenster, Lüftung, Gebäudestrukturen) und die kurz-, mittel- und langfristigen Effekte von sekundärem und tertiärem Rauch zu erkennen
  • die eigenen Rechte und Handlungsmöglichkeiten in der Schweiz zu kennen
  • konkrete Ansätze für den Dialog mit der Gemeinschaft zu finden
  • sich auf Musterschreiben und schrittweise Vorgehensweisen zu stützen

Das Ziel ist einfach: Werkzeuge zu bieten, um das Zusammenleben zu verbessern – ohne Stigmatisierung und mit realistischen Lösungen.

Die Plattform legt einen besonderen Schwerpunkt auf die Kommunikation.

In vielen Fällen wird Passivrauch zu einem sensiblen Thema zwischen Nachbarn, innerhalb eines Gebäudes oder im öffentlichen Raum.

Anstatt Spannungen zu verstärken, zielt der Ansatz darauf ab:

  • respektvolle Gespräche zu fördern
  • geeignete Formulierungen vorzuschlagen
  • konkrete Tipps und Musterschreiben für ein schrittweises Vorgehen bereitzustellen
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Ein Projekt in Partnerschaft

Die Plattform wurde von AT Schweiz in Zusammenarbeit mit der Lungenliga Schweiz entwickelt.

Sie ist Teil eines umfassenderen Engagements, die Bevölkerung besser über die Herausforderungen rund um Passivrauch zu informieren und konkrete, zugängliche und auf die Schweiz abgestimmte Lösungen anzubieten.

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