Medienmitteilung: Rauchen verschärft Gripperisiko
Verschiedene wissenschaftliche Untersuchungen aus der Vergangenheit belegen das höhere Gripperisiko für Rauchende. Die Französische Fachstelle für Tabakprävention OFT hat entsprechende Studien ausgewertet.
Ungefähr 50 Prozent höher ist das Risiko für Rauchende gewesen, an einer Grippe zu erkranken. Bis zu 150 Prozent grösser kann das Risiko bei Rauchenden sein, dass die Grippe einen mittelschweren oder schweren Verlauf nimmt verglichen mit Nichtrauchenden.
Der Schutz einer Grippeimpfung hingegen scheint zumindest bei der saisonalen Grippe bei Rauchenden ebenso gross zu sein wie bei Nichtrauchenden.
Rauchstopp schützt vor Grippe
Aufhören mit Rauchen ist eine besonders wirksame Massnahme, um das Gripperisiko zu vermindern. Bereits ein Rauchstopp einige Wochen vor einer Grippewelle erhöht den Schutz vor einer Ansteckung, schätzt die Französische Fachstelle für Tabakprävention.
Schon vor Monaten haben deshalb die Gesundheitsbehörden in Hongkong eine mobile Rauchstoppausstellung eingesetzt, schreibt die Arbeitsgemeinschaft Tabakprävention. Das Gesundheitsdepartement von Hongkong befürwortet den Rauchstopp als eine der besten Schutzmassnahmen gegen die Schweinegrippe.
Quelle: Office français de prévention du tabagisme, Les fumeurs malades de la grippe. Selon que vous fumerez ou vous ne fumerez pas, la grippe A (H1N1) altèrera plus ou moins votre état,
www.ofta-asso.fr.
Kontakt: Verena El Fehri, Geschäftsführerin der Arbeitsgemeinschaft Tabakprävention, Haslerstrasse 30, 3008 Bern, Tel. 031 599 10 20, Fax 031 599 10 35,
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