Medienmitteilung: Experiment Nichtrauchen stellt E-Zigaretten in Frage

22.09.2015 Kategorie: Experiment Nichtrauchen, Medienmitteilung, Startseite
Jugendliche, die E-Zigaretten konsumieren, greifen später öfter zu Rauchwaren. Dies zeigt eine neue Studie. Der Schulklassenwettbewerb Experiment Nichtrauchen fördert deshalb auch die Auseinandersetzung mit E-Zigaretten. Lehrpersonen können ihre Klasse ab sofort zum Wettbewerb anmelden.

Ein Forschungsteam der Universität Kalifornien veröffentlichte im August eine Studie zum Konsum von E-Zigaretten und Rauchwaren bei 14-Jährigen. 2530 Jugendliche hatten zu Beginn der Studie noch nie geraucht. Nach zwölf Monaten aber rauchten bei denen, die zu Beginn schon E-Zigaretten konsumiert hatten, 25 Prozent auch Zigaretten, Zigarren oder Wasserpfeifen gegenüber nur 9 Prozent bei denjenigen, die keine E-Zigaretten konsumiert hatten.

E-Zigaretten könnten also für Jugendliche durchaus ein Einfallstor ins Rauchen sein. Deshalb gehört die sachliche Information über E-Zigaretten ebenso zum Experiment Nichtrauchen wie die über Rauchwaren. Der Wettbewerb richtet sich an Klassen des 6. bis 9. Schuljahres aus der ganzen Schweiz. Jede Klasse verpflichtet sich neben den Tabakwaren auch keine E-Zigaretten zu konsumieren. Unter den Klassen, die den Wettbewerb nach sechs Monaten erfolgreich abschliessen, verlost Experiment Nichtrauchen hundert Reisegutscheine für einen Klassenausflug.

Der Anmeldeschluss ist am 31. Oktober 2015. Interessierte Lehrerinnen und Lehrer melden ihre Klasse am einfachsten online auf Öffnet externen Link in neuem Fensterwww.experiment-nichtrauchen.ch an. Möglich ist auch eine Anmeldung über den Postweg. Nahm eine Klasse schon im vergangenen Schuljahr am Experiment Nichtrauchen teil, werden die Unterlagen den Lehrpersonen direkt zugestellt.

Unterstützung für Lehrkräfte
Experiment Nichtrauchen hat für Lehrerinnen und Lehrer unter anderem die Informationsschrift «E-Zigaretten - Eine Falle für die Tabakprävention?» und für Schülerinnen und Schüler ein entsprechendes Merkblatt veröffentlicht. Hinzu kommen verschiedene Materialien für den Unterricht und die Elternarbeit. Davon sind viele sowohl in Deutsch, Französisch und Italienisch als auch in Albanisch, Portugiesisch, Serbisch/Kroatisch/Bosnisch, Spanisch und Türkisch erhältlich.

Die Arbeitsgemeinschaft Tabakprävention Schweiz führt den Wettbewerb zusammen mit den kantonalen Tabak- und Suchtpräventionsstellen sowie den kantonalen Krebs- und Lungenligen durch. Zahlreiche Fachstellen halten für die Schulen in ihrer Region weitere Angebote bereit. Experiment Nichtrauchen wird vom Tabakpräventionsfonds finanziert.

Quelle: Adam M. Leventhal et al., Association of Electronic Cigarette Use With Initiation of Combustible Tobacco Product Smoking in Early Adolescence, in: JAMA 2015; 314(7):700-707 Öffnet externen Link in neuem Fensterhttp://jama.jamanetwork.com.

Auskunft: Karin Erb, Projektmanagerin, Arbeitsgemeinschaft Tabakprävention, Haslerstrasse 30, 3008 Bern, Tel. 031 599 10 20, Fax 031 599 10 35, Öffnet ein Fenster zum Versenden der E-Mailinfo(at)at-schweiz.ch.

Detaillierte Informationen über die Angebote der kantonalen Fachstellen finden Sie auf Öffnet externen Link in neuem Fensterwww.experiment-nichtrauchen.ch unter Kantonale Fachstellen. Auch vermitteln wir Medienschaffenden in den Regionen Kontaktpersonen für Interviews.

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