Medienmitteilung: Gesundheitspolitik ist das Thema des Welttags ohne Tabak

27.05.2011 Kategorie: Medienmitteilung, Rauchstoppwettbewerb, Startseite
Die Weltgesundheitsorganisation stellt die internationale Rahmenkonvention über die Tabakkontrolle ins Zentrum des Welttags ohne Tabak vom 31. Mai.

173 Länder haben bis jetzt das Abkommen ratifiziert. Jede Vertragspartei verpflichtet sich, gesundheitspolitische Massnahmen zur Tabakkontrolle einzuführen, um Aktivitäten zu unterbinden, die direkt oder indirekt den Tabakkonsum fördern.

Jährlich sterben weltweit annähernd sechs Millionen, in der Schweiz mehr als 9'000 Menschen an den Folgen des Tabakkonsums. Die Schweiz hat 2004 ihren Willen bekundet, den Tabakkonsum einzugrenzen, und hat die Rahmenkonvention unterzeichnet. Damit diese auch ratifiziert werden kann, sind auf eidgenössischer Ebene gesetzliche Anpassungen nötig: Das Haupthindernis für eine Verbindlichkeitserklärung ist das fehlende Verbot von Werbung, Promotion und Sponsoring für Tabakprodukte. Ein umfassendes Werbeverbot senkt aber nachweislich den Tabakkonsum.

Rauchstopp-Wettbewerb
Zum Welttag ohne Tabak 2011 läuft der Rauchstopp-Wettbewerb. Bedingung für die Teilnahme ist, für einen Monat auf Tabakwaren zu verzichten. Als Preise verlost werden einmal 5000 und zehnmal 500 Franken. Zusätzlich verlost die Krankenversicherung Assura eine Ferienwoche für zwei Personen in Leukerbad.

Noch bis zum 3. Juni können sich alle Raucherinnen und Raucher online auf www.at-schweiz.ch oder telefonisch bei der Arbeitsgemeinschaft Tabakprävention unter Nummer 031 599 10 20 anmelden.

Der Wettbewerb ist ein Projekt des Nationalen Rauchstopp-Programms. Die Trägerschaft bilden Krebsliga Schweiz, Schweizerische Herzstiftung und Arbeitsgemeinschaft Tabakprävention. Finanziell unterstützt wird das Programm vom Tabakpräventionsfonds.

Rauchstopplinie 0848 000 181
Ein Aufhörversuch lohnt sich jederzeit. Informationen und Tipps zum Aufhören bietet die Rauchstopplinie 0848 000 181. Die Beratung richtet sich nach den individuellen Bedürfnissen. Die Beraterinnen und Berater wissen, welche Aufhörmethoden sich bewährt haben, ob eine Behandlung mit Medikamenten angemessen ist und wie sich die Rauchgewohnheiten verändern lassen.

Auch können Raucherinnen und Raucher mehrere Beratungen beanspruchen und sich so beim Aufhören begleiten lassen. Der Rückruf der Rauchstopplinie kommt jeweils zu vereinbarten Zeiten. Neben Deutsch, Französisch, Italienisch ist die Rauchstopplinie auch auf Albanisch, Portugiesisch, Serbisch/Kroatisch/Bosnisch, Spanisch und Türkisch erreichbar.

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