Passivrauchen verändert Blutfettwerte bei Zehnjährigen

10.08.2009 Kategorie: Gesundheit, Passivrauchen
(at) Passivrauchen im Kindesalter kann das Risiko für eine krankhafte Verengung von Blutgefässen erhöhen.

Die Forschungsgruppe um Gabriele Nagel von der Universität Ulm erhob bei zehnjährigen Kindern die Belastung mit Passivrauchen und ermittelte im Blut der Kinder die Messwerte für verschiedene Blutfette.

Je mehr die Kinder dem Passivrauchen ausgesetzt waren, desto mehr ergaben die Tests ungünstige Blutfettwerte für eine krankhafte Veränderung der Arterien.

Beim passiven Mitrauchen von täglich mehr als zehn Zigaretten liessen sich eindeutig erhöhte Messwerte für ungünstige Blutfette feststellen. Zum Vergleich wurden Kinder aus einer rauchfreien Umgebung herangezogen. Ebenso hing das Passivrauchen zusammen mit schwach entzündlichen Prozessen in den Arterien.

Diese Auswirkungen des Passivrauchens können das Risiko für eine Arteriosklerose in jungen Jahren erhöhen.

Quelle: Gabriele Nagel et al., Environmental tobacco smoke and cardiometabolic risk in young children: results from a survey in south-west Germany, in: European Heart Journal, Advance Access published online on May 24, 2009, doi:10.1093/eurheartj/ehp180 Opens external link in current windowhttp://eurheartj.oxfordjournals.org.

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