Rauchende mit Untergewicht oder Fettleibigkeit sterben häufiger
Schon einzeln erhöhen Rauchen und Fettleibigkeit das Risiko, aber zusammen ergeben die beiden Risiken ein besonders hohes Sterberisiko. Ein Rauchstopp senkt das Risiko in jeder Gewichtsklasse. Je länger der Stopp zurückliegt, desto tiefer sinkt das Sterberisiko wieder.
Als Vergleich dienten Personen, die rauchfrei lebten und gleichzeitig Normal- oder Übergewicht aufwiesen. Insgesamt beteiligten sich an der Studie des US-National Institute on Aging 149'502 Männer und 88'184 Frauen zwischen 51 und 72 Jahren. Die Sterblichkeit wurde während zehn Jahren von 1996 bis 2006 erfasst.
Der sogenannte Body Mass Index stellt einen Bezug her zwischen dem Körpergewicht (in Kilogramm) und der Körpergrösse (in Zentimeter). Personen mit einem BMI unter 18,5 gelten als untergewichtig, Personen mit einem BMI über 30,0 als fettleibig. Ein BMI zwischen 18,6 bis 24,9 entspricht einem Normalgewicht, ein BMI zwischen 25,0 bis 29,9 einem Übergewicht.
Quelle: Annemarie Koster et al., The combined relations of adiposity and smoking on mortality, in: American Journal of Clinical Nutrition 2008; 88: 1206-1212
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