Auswirkungen auf das Parodont
Parodontale Erkrankungen sind multifaktorielle chronische Entzündungen, die zu einem Abbau des Zahnhalteapparates führen. Primäre Ursachen sind eine Infektion mit virulenten Bakterien der oralen Flora und der Einfluss von Risikofaktoren, wie beispielsweise das Zigarettenrauchen oder ein nicht kontrollierter Diabetes Mellitus. Unbehandelt kann die Parodontitis zum Zahnverlust führen. Allgemein anerkannte Massnahmen zur Therapie von Parodontitiden sind das supra- und subgingivale Entfernen von weichen und harten Zahnbelägen, die Parodontalchirurgie bei bestimmten anatomischen Gegebenheiten und eine lebenslange unterstützende Parodontaltherapie. Darüber hinaus sind ergänzende Massnahmen wie die Optimierung der regelmässigen häuslichen Mundhygiene sowie die Tabakentwöhnung von essenzieller Bedeutung für einen langfristigen Behandlungserfolg. Die Rolle des Tabakkonsums als Risikofaktor für Parodontalerkrankungen ist bestätigt.
Epidemiologische Aspekte
Pfeifen- und Zigarrenrauchen
Passivrauchen
Nikotin
Oxidative Mechanismen
Orale Mikrobiologie
Immunologische Aspekte
Nekrotisierende ulzerierende Gingivitis (NUG)
Chronische Parodontitis
Aggressive Parodontitis
Gingivale Rezessionen
Die endodontische Komponente
Therapie der chronischen Parodontitis
Therapie der aggressiven Parodontitis
Regenerative Parodontaltherapie
Adjuvante lokale oder systemische Antibiotikatherapie
Mukogingivale Chirurgie
Parodontale Risikobeurteilung
Orale Implantate bei Rauchern
Epidemiologische Aspekte
Eine Vielzahl von Querschnittsstudien sowie prospektive Langzeitstudien haben das Zigarettenrauchen als Risikofaktor für die Entstehung sowie das Fortschreiten von Schädigungen des parodontalen Gewebes bestätigt. Wichtig ist hierbei die Feststellung, dass der schlechtere parodontale Zustand der Raucher mehrheitlich nicht auf eine schlechtere Mundhygiene zurückzuführen ist. In den USA sind 42 % der Fälle von chronischer Parodontitis mit gegenwärtigem Rauchen und 11 % mit ehemaligem Rauchen assoziiert. Das Zigarettenrauchen ist mit einem statistisch signifikanten Risiko für chronische Parodontitis verbunden.
Darüber hinaus konnte für die Exposition gegenüber Zigarettenrauch und das Parodontitisrisiko eine Dosis-Wirkungsbeziehung festgestellt werden. Es wurde nachgewiesen, dass bei Rauchern, die mehr als 10 Zigaretten pro Tag rauchten, die Parodontalerkrankung stärker voranschritt als bei Nichtrauchern oder ehemaligen Rauchern.
Pfeifen- und Zigarrenrauchen
Das Zigarettenrauchen ist in Bezug auf die parodontale Schädigung bislang am besten dokumentiert worden. Pfeifen- und Zigarrenraucher hatten ein im Vergleich zu Nichtrauchern ähnlich stark erhöhtes Risiko für Alveolarknochenrückgang (Osteolyse) wie Zigarettenraucher. Auch für Attachmentverlust, Gingivarezessionen sowie erhöhte Sondierungswerte unterlagen Pfeifen- und Zigarrenraucher einem vergleichbar hohen Risiko wie Zigarettenraucher. Die verschiedenen Formen des Rauchens führen mithin zu ähnlichen Schädigungen des Parodonts.
Passivrauchen
Nur etwa 30 % des von Tabakprodukten erzeugten Rauches gelangt in den Atmungstrakt des Rauchers. Der grössere Teil verbleibt schwebend in der Umgebungsluft und verteilt sich dort, so dass Mitmenschen in der Umgebung unvermeidlich schädliche Stoffe einatmen. In geschlossenen Räumen nimmt ein Passivraucher bis zu einem Drittel des Nikotins einer in seiner Nähe gerauchten Zigarette auf. Man hat festgestellt, dass sowohl bei Rauchern als auch bei Passivrauchern die Inzidenz von Parodontitis signifikant höher war als bei Nichtrauchern. Diese Resultate lassen die Schlussfolgerung zu, dass Passivrauchen ein erhöhtes Risiko für das Entstehen einer chronischen Parodontitis darstellen kann.
Nikotin
Nikotin wird an der Wurzeloberfläche gespeichert, und seine Konzentration ist bei Rauchern im Blut, im Speichel und im Sulkusfluid erhöht. Allgemeinmedizinisch betrachtet stellt Nikotin insofern ein Problem dar, als es für die angenehmen Reaktionen im zentralen Nervensystem verantwortlich ist und beim Konsumenten zu Suchtverhalten führt.
Nikotin scheint für einen Teil der parodontalen Schäden verantwortlich zu sein. Da aber das Rauchen im Allgemeinen und die zahlreichen Inhaltsstoffe des Tabakrauchs vielfältige Einflüsse auf die Gewebe, die Zusammensetzung der mikrobiellen Flora und das Immunsystem ausüben, können die schädigenden Folgen des Tabakkonsums nicht ausschliesslich dem Nikotin bzw. dem Cotinin zugeschrieben werden.
Oxidative Mechanismen
Durch das Rauchen einer Zigarette werden freie Radikale (Reactive Oxygene Species; ROS) freigesetzt. ROS aktivieren die Bildung pro-inflammatorischer, für die Pathogenese parodontaler Erkrankungen bedeutsamer Mediatoren. Exogene und endogene Antioxidanzien wirken protektiv, indem sie die ROS neutralisieren.
Eine dauerhaft erhöhte Nikotinausscheidung im Sulkusfluid führt zu einer ständigen Reduktion des antioxidativen Potenzials. Dieser oxidative Mechanismus erzeugt einen Zustand, der als oxidativer Stress bezeichnet wird. Dies wird auch durch Passivrauchen induziert, z. B. bei Kindern rauchender Eltern. Neben den schädlichen Auswirkungen auf das Parodont äussert sich oxidativer Stress auch in einer Vielzahl weiterer krankhafter Prozesse (beschleunigte Alterung, Schwächung der Immunabwehr, Karzinogenese), wobei gerade die Rolle in der Pathogenese von Herz-Kreislauf-Erkrankungen unbestritten ist.
Orale Mikrobiologie
Die supragingivale Plaqueakkumulation und die mikrobielle Zusammensetzung der Plaque ist bei Rauchern und Nichtrauchern vergleichbar, die Ausprägung der Gingivitis jedoch bei Rauchern deutlich reduziert. Das subgingivale Milieu ist bei Rauchern verändert und bietet damit möglicherweise günstigere Wachstumsbedingungen für verschiedene Pathogene.
Vaskuläre und endotheliale Veränderungen
Die Endothelzellen, nicht zuletzt die des gut vaskularisierten Parodonts, bilden eine breite Angriffsfläche für die zahlreichen, potenziell toxischen Bestandteile des Tabakrauchs, aber auch für die sukzessive freigesetzten Metaboliten des aktivierten Immunsystems des jeweiligen Wirtes. Rauchen übt einen ausgeprägten Effekt auf die Durchblutung und endotheliale Zellfunktionen aus. Die vaskuläre Entzündungsreaktion scheint bei Rauchern in Gingivitisexperimenten verringert zu sein, ebenso die Blutungsneigung bei parodontalem Sondieren. Rauchen stört das Gleichgewicht zwischen Sauerstoffzufuhr und Versorgung mit anderen wichtigen Nährstoffen für den Stoffwechsel im Parodontalgewebe und kann dadurch die Entstehung einer Gingivitis/Parodontitis begünstigen. Es wurde beobachtet, dass sich drei Tage bis acht Wochen nach einem Rauchstopp die Durchblutung deutlich verbessert.
Immunologische Aspekte
Die Immunantwort des Wirts auf den bakteriellen Reiz ist für den mit Abstand grössten Teil der parodontalen Schäden verantwortlich. Nikotin und andere Bestandteile des Tabakrauchs beeinflussen die Abwehrvorgänge des befallenen Organismus und tragen so weiter zur Zerstörung des Parodonts bei. Polymorphkernige neutrophile Granulozyten (PMN) spielen eine zentrale Rolle in der primären antibakteriellen, entzündlichen Abwehr. Der Übergang von parodontaler Gesundheit zu einer Gingivitis und möglicherweise Parodontits ist ein kritischer Schritt in der Pathogenese parodontaler Erkrankungen. Es ist erwiesen, dass sich Tabakkonsum negativ auf das Parodont auswirkt.
Effekte auf den Bindegewebs- und Knochenstoffwechsel
Nikotin wird in den Sulkusfluid ausgeschieden oder an der Wurzeloberfläche abgelagert. Fibroblasten der Mundhöhle sind daher kontinuierlich Nikotin ausgesetzt. Nikotin reduziert in vitro die Adhäsionsfähigkeit von Fibroblasten auf Dentinoberflächen. Die Nikotinexposition induziert Vakuolenbildung in Fibroblasten, ein Zeichen degenerativer Vorgänge, und steigert die Sezernierung von Kollagenasen. Parodontitiden gehen bei Rauchern mit einem höheren Verlust an parodontalem Attachment einher als bei Nichtrauchern. Bei Rauchern ist im Vergleich zu Nichtrauchern der Mineralgehalt der Knochen geringer und der Kalziumgehalt im Speichel höher. Auch eine verminderte intestinale Resorption von Calcium ist nachgewiesen worden. Die Lipopolysaccharide (LPS) in den Zellwänden gramnegativer Bakterien und Nikotin scheinen einen synergistischen Effekt auf den Stoffwechsel von Osteoblasten und Osteoklasten auszuüben. Dies ist eine der möglichen Erklärungen für den potenzierenden Effekt von unzureichender Plaquekontrolle und Tabakkonsum.
Nekrotisierende ulzerierende Gingivitis (NUG)
Chronische Parodontitis
Raucher leiden häufiger an chronischer Parodontitis als Nichtraucher und es bildet sich mehr Zahnstein. Das typische klinische Bild der Parodontitis eines Rauchers zeigt eine relativ blasse marginale Gingiva mit reduzierten Entzündungszeichen sowie vermehrt parodontale Sondierungstiefen mit mehr als 4 mm in den interproximalen Zwischenräumen, die jedoch nur geringe Blutungsneigung auf parodontales Sondieren zeigen.
Bei der Untersuchung der intraoralen Verteilung von radiologisch sichtbaren Zeichen einer chronischen Parodontitis sind bei Rauchern häufiger Alveolarknochendefekte insbesondere in der Oberkieferfront und im Molarenbereich festzustellen.
Aggressive Parodontitis
Der Begriff der aggressiven (schnell progredierenden) Parodontitis umfasst eine Gruppe parodontaler Erkrankungen, die früher als lokalisierte juvenile Parodontitis (LJP), präpubertäre Parodontitis (PPP) oder rasch progredierende Parodontitis (RPP) bezeichnet wurden. Die Hauptmerkmale einer aggressiven Parodontitis sind der rasche, meist lokalisierte Attachment- und Alveolarknochenverlust sowie das familiär gehäufte Auftreten bei sonst allgemeinmedizinisch gesunden Patienten. Es gibt bislang nur wenige Informationen über die Einwirkung von Tabakkonsum auf das Entstehen einer aggressiven Parodontitis. Der Tabakkonsum (ab 10 Zigaretten pro Tag) erhöht das Risiko, an einer aggressiven Parodontitis zu erkranken, um den Faktor 3,1. Die Prävalenz der aggressiven Parodontitis ist bei Rauchern signifikant erhöht.
Gingivale Rezessionen
Gingivale Rezessionen treten in lokalisierter oder generalisierter Form auf und führen zur Exposition der Zahnwurzel. Neben vielfach als störend empfundenen ästhetischen Beeinträchtigungen kann eine Hypersensibilität oder Wurzelkaries der betreffenden Zähne die Folge sein. Da die Therapie gingivaler Rezessionen – parodontalchirurgisch oder konservativ – nach wie vor eine grosse Herausforderung für den Zahnarzt darstellt, kommt der Prävention dieser Erkrankung eine zentrale Bedeutung zu. Vielfältige Formen des Tabakkonsums in unterschiedlichen Populationen sind als Risikofaktoren für die Ausprägung gingivaler Rezessionen identifiziert worden.
Inwiefern Tabakkonsum einen lokalen oralen Effekt bewirkt, ist fraglich. Ein stellenspezifisches Muster des Auftretens gingivaler Rezessionen bei rauchenden Patienten konnte nachgewiesen werden: Die Läsionen traten vor allem im Frontzahnbereich auf und waren in der Oberkieferfront etwas stärker ausgeprägt. Auch bei der Verwendung von „Smokeless Tobacco“-Produkten liess sich ein deutlicher lokaler Effekt zeigen.
Die endodontische Komponente
Dentintubuli, akzessorische Kanäle und das Foramen apikale stellen physiologische Verbindungen zwischen Parodont und Endodont dar. Über diese Kommunikationswege ist eine gegenseitige Beeinflussung hin zu pathologischen Veränderungen in beiden Richtungen möglich. Dies kann die Ausbreitung einer Infektion mit pathogenen Bakterien ebenso betreffen wie den Austausch potenziell toxischer Substanzen zwischen den Kompartimenten. Eine Assoziation zwischen sowohl Wurzelkanalerkrankungen als auch dem Erfolg endodontischer Behandlungen und dem Zigarettenkonsum erscheint nach heutigem Kenntnisstand wahrscheinlich. Die Anzahl wurzelbehandelter Zähne ist bei männlichen Zigarettenrauchern höher als bei Menschen, die nie geraucht haben. Das Risiko für Wurzelkanalbehandlungen ist umso höher, je länger und je mehr geraucht wurde. Nach erfolgreicher Entwöhnung fällt es mit der Dauer der Raucherabstinenz wieder ab. Doch erst nach neun Jahren ist das Risiko einer Wurzelbehandlung bei ehemaligen Rauchern wieder vergleichbar wie bei lebenslangen Nichtrauchern.
Parodontaltherapie bei Rauchern
Therapie der chronischen Parodontitis
Zahlreiche klinische Studien der vergangenen zehn Jahre haben deutlich gezeigt, dass sowohl das Scaling und Wurzelglätten als konservative wie auch die chirurgische Parodontaltherapie bei Rauchern weniger erfolgreich sind als bei Nichtrauchern. Raucher haben im Vergleich zu Nichtrauchern weniger „Taschenschrumpfung“ sowie weniger klinischen Attachmentgewinn. Die Wundheilung nach einem parodontalchirurgischen Eingriff läuft allgemein verzögert ab. Durch die Behandlung der chronischen Parodontitis werden bei Nicht-Rauchern, Rauchern und Ex-Rauchern die Sondierungstiefen allgemein reduziert. Der Unterschied des Therapieerfolges zwischen Rauchern und Nichtrauchern macht sich indes bei Stellen mit initial grösseren Sondierungswerten deutlicher bemerkbar. Raucher zeigen nach der konservativen Parodontaltherapie einen Attachmentgewinn von ungefähr nur 0,4–0,6 mm bei Stellen mit einer initialen Sondierungstiefe von mehr als 4 mm. An Stellen mit einer Sondierungstiefe von mehr als 7 mm betrug der Attachmentgewinn nach einem chirurgischen Eingriff bei Rauchern bis zu 1 mm weniger im Durchschnitt. Ebenso ist die Heilung nach einem parodontalchirurgischen Eingriff wegen Furkationsdefekten bei Rauchern beeinträchtigt.
Therapie der aggressiven Parodontitis
Einfluss der konservativen Therapie auf Raucher und Nichtraucher: Generell wird eine gute Ausheilung beobachtet, und die Sondierungstiefe initial tiefer Taschen (≥ 6 mm) kann reduziert werden. Rauchen stellt bei Patienten mit aggressiver Parodontitis mit Sicherheit einen limitierenden Faktor in Bezug auf den Therapieerfolg dar.
Regenerative Parodontaltherapie
Im Rahmen parodontalchirurgischer Operationen bestehen heute vielfältige Möglichkeiten zur Unterstützung der Regeneration der parodontalen Gewebe. Dies kann durch die Applikation von Schmelzmatrixproteinen, durch autologen Knochen oder durch verschiedene Knochenersatzmaterialien im Rahmen der GTR (gesteuerten Geweberegeneration) erfolgen. Insgesamt erzielen regenerative Therapievarianten bei rauchenden Patienten deutlich schlechtere Ergebnisse als bei Nichtrauchern.
Adjuvante lokale oder systemische Antibiotikatherapie
Voraussetzung für die Entstehung und Progression chronischer und aggressiver Parodontitiden ist eine opportunistische Infektion mit pathogenen Mikroorganismen der oralen Flora. Eine adjuvante Unterstützung zur – zunächst immer unbedingt notwendigen – mechanischen Entfernung des subgingivalen Biofilms mit systemischen oder lokalen Antibiotika erscheint daher für die Parodontitistherapie sinnvoll und vielversprechend. Eine systemische oder lokale antimikrobielle Medikation kann auch in der Therapie von chronischen Parodontitiden bei Rauchern nützlich sein. Es sollte jedoch nach wie vor Zurückhaltung bei der Verwendung von lokalen oder systemischen Antibiotika geübt werden, zum einen aufgrund des ungünstigen Kosten-Nutzen Verhältnisses vor allem bei lokaler Zusatzmedikation, antibiotisch oder antiseptisch, zum anderen, was noch wichtiger ist, zur Vermeidung von Antibiotikaresistenzen.
Mukogingivale Chirurgie
Liegt bei einem Zigarettenraucher eine gingivale Rezession vor, die gedeckt werden soll, so ist zu berücksichtigen, dass die Ergebnisse nach parodontalchirurgischen Operationen bei Rauchern signifikant schlechter sind als bei Nichtrauchern.
Parodontale Risikobeurteilung
Im Anschluss an eine erfolgreich abgeschlossene Parodontalbehandlung ist die Durchführung einer parodontalen Risikobeurteilung zur Bestimmung des zeitlichen Intervalls der professionell unterstützenden Parodontaltherapie (UPT, Recall) angezeigt. Raucher mit einem Tabakkonsum ab 20 Zigaretten pro Tag werden in die Hochrisiko-Kategorie eingestuft; für sie werden professionelle Recall-Behandlungen im Abstand von 3 Monaten empfohlen.
Orale Implantate bei Rauchern

- Misserfolg einer festsitzenden implantologischen Versorgung.
Das Ersetzen der anatomischen Zahnwurzeln durch orale Implantate ist sowohl in der Parodontologie als auch in der Oralchirurgie und der prothetischen Zahnmedizin etabliert. Bei Rauchern ist eine signifikant höhere Misserfolgsrate beobachtet worden – im Vergleich zu Nichtrauchern ist das Risiko eines Implantat-Misserfolgs um das 2,5-Fache erhöht. Auch das Risiko einer Periimplantitis ist bei rauchenden Patienten höher als bei nichtrauchenden Patienten. Das Zigarettenrauchen ist mit einem signifikanten periimplantären Knochenverlust sowie vermehrten Entzündungen der Weichteilgewebe assoziiert. Wenn das Implantat unter Verwendung von autologem Knochen oder Knochenersatzmaterial realisiert wird, ist bei Rauchern die Implantat-Misserfolgsrate erhöht.
AT-Schweiz
Haslerstrasse 30
3008 Bern
Tel: +41 31 599 10 20
Fax: +41 31 599 10 35
info(at)at-schweiz.ch





